Unsere Fälle

Rechtsanwalt Benjamin C.Wenzel hat in jahrelanger anwaltlicher Praxis die Erfahrung und Expertise gesammelt, die Ihnen im Verfahren zum Vorteil reicht.
Erhalten Sie in unserem Blog einen beispielhaften Einblick in Fälle bzw. Mandate, die Herr Wenzel fachanwaltlich erfolgreich betreut hat.

Selbstverständlich erfolgt die Darstellung anonymisiert:


Versuchter Mord, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen, §§ 211, 22, 23 StGB - Ergebnis: 5 Jahre im offenen Vollzug

Der Mandant lauerte dem Geschädigten und neuen Freund seiner Ex-Freundin im Gebüsch auf und bearbeitete ihn mit einem Totschläger. Verteidigt wurde auf gefährliche Körperverletzung. Das Gericht folgte dem allerdings nicht, sondern verurteilte den Mandanten zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren, wegen Heimtücke und niedrigen Beweggründen (Eifersucht). Trotzdem konnte dem Mandanten eine Haft erspart werden. Er befindet sich auf freiem Fuß, kann seiner Arbeit nachgehen du muss nur zum Schlafen in die JVA.

 

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In Verkehr bringen von Falschgeld, § 147 StGB - Ergebnis: Freispruch

Der litauische Mandant soll mit Falschgeld bezahlt haben und sich darüber bewusst gewesen sein. Er wurde in Haft genommen, da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnte. Wir verteidigten mit der Strategie, dass der Mandant das Geld als Tourist in Empfang genommen hat und sich mit der europäischen Währung nicht auskenne. Der Mandant wurde daraufhin frei gesprochen und bekam eine Haftentschädigung.

 

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Gefärliche Körperverletzung, §§ 223, 224 I Nr. 2 StGB - Ergebnis: Strafbefehl, 6 Monate auf Bewährung

Dem bereits 19 Mal vorbestraften Mandanten wurde vorgeworfen, als Beteiligter eines Verkehrsunfalls, dem Zeugen, als dieser den Mandanten festhielt, mit einem Totschläger gegen die rechte Kopfseite geschlagen zu haben, wovon der Zeuge Prellungen und Schwellungen davontrug.

 

Das Gericht ging nicht mehr von einer Bewährungsstrafe aus.

 

Der Mandant bestritt im Haftprüfungstermin die Tat und wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Er gab dort an, dass er sich bereits vor der Tat mehrmals in stationärer Behandlung aufgrund akuter Psychose und Politoxikomanie.

 

Daraufhin wurde von uns ein Antrag auf Einholung eines Sachverständigengutachten zur Frage der Schuldfähigkeit beantragt. Diesem wurde mit dem Ergebnis gefolgt, dass eine Steuerungs- und Hemmungslosigkeit aus forensisch-psychiatrischer Sicht nicht ausgeschlossen werden kann.

 

Zur anberaumten Verhandlung erschien der Mandant nicht. Wir regten an, ins Strafbefehlsverfahren überzugehen, worauf hin ein Strafbefehl zu 6 Monaten auf Bewährung erging. Es wurde eine verminderte Schuldfähigkeit festgestellt.

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Versicherungsbetrug § 263 StGB - Ergebnis: Freispruch

Dem Mandanten wurde vorgeworfen, bei sich zu Hause einen Einbruch fingiert zu haben, um einen Versicherungsbetrug vorzutäuschen.

 

Im der Hauptverhandlung wurden die Zeugen befragt.

Diese haben durch den Türspion nur eine Person gesehen. Wir argumentierten, dass diese eine Person unmöglich das gesamte Diebesgut im Wert von knapp 30.000 Euro wegtragen konnte.

 

Ziel war ein Freispruch, auf der Grundlage, dass wir dem Gericht deutlich machten, dass die Möglichkeit bestand, dass es bereits Stunden zuvor zu dem Einbruch kam und der Täter nur Spuren verwischen wollte, und daher auch kein Wegtragen der großen Gegenstände gesehen werden konnte.

 

Das Gericht folgte unserer Begründung und der Mandant wurde freigesprochen.

Vergewaltigung und Körperverletzung, §§ 177 I, II, III, 223 I StGB - Ergebnis: Teilfreispruch

Mein Mandant wurde beschuldigt zwei Frauen aufgelauert und vergewaltigt zu haben.

In diesem Verfahren konnten wir durch geschickte Einlassung einen Teilfreispruch erwirken, eine Vergewaltigung konnte jedoch aufgrund von DNA Spuren nachgewiesen werden. Statt der in Aussicht gestellten 5 Jahre Freiheitsstrafe konnten wir das Strafmaß auf 3 Jahre reduzieren.

Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss - Ergebnis: Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO

Nach einer Verkehrskontrolle in Berlin Charlottenburg sah sich mein Mandant einem Verfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gegenüber.

Infgolge des eingehenden Mandantengesprächs und nach Akteneinsicht stellte sich heraus, dass die im Zuge der Kontrolle durchgeführte Blutentnahme fehlerhaft erfolgt war.

Dies konnte auch gegenüber der Staatsanwaltschaft vorgebracht werden, woraufhin das Verfahren gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt wurde. Mein Mandant war hierüber sehr erleichtert.

Verfahren nach BtMG wegen Handeltreibens mit Amphetaminen

Da schmunzelt selbst der Rechtsanwalt.

Auch bei meiner Arbeit kann es vorkommen, dass sich unverhoffter Weise kurioses ergibt:

Mein Mandant war in Berlin Lichtenberg an einem szenebekannten Umschlagsort mit einer nicht unerheblichen Menge an Amphetaminen aufgegriffen worden.

Am Ende der folgenden Verhandlung vor dem Amtsgericht, in der ich aufgrund geschickter Verhandlung eine Geldstrafe aushandeln konnte, hatte mein Mandant dann das letzte Wort.
Er fragte: "Kriege ich mein Amphetamin wieder?"

Dies war natürlich nicht der Fall. Dennoch konnte ich mir ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen.

 

 

 

Räuberische Erpressung, §§ 253, 255 StGB - Ergebnis: Einstellung

Der Mandant soll mit mehreren anderen Beteiligten dem Geschädigten aufgelauert haben, da dieser der Frau des Mandanten sexuelle Angebote unterbreitet hat. Zusammen sollen sie diesen geschlagen und ausgeraubt haben. Es gab Handyüberwachungen und Funkmastauswertungen, die darauf schließen ließen, dass unser Mandant Täter gewesen ist. Durch konsequente schriftliche Einlassung im Ermittlungsverfahren wurde das Hauptverfahren schließlich nicht eröffnet und das Verfahren gegen unseren Mandanten nach § 170 II StPO eingestellt, worüber der Mandant sich sehr freute, da mit 2 Jahren Freiheitsstrafe gerechnet werden konnte.

Gefährlicher Raub & versuchter Diebstahl im besonders schweren Fall, §§ 249, 25 II, 242, 243 I Nr. 1 StGB, §§ 1, 3 JGG - Ergebnis: Verwarnung und Freizeitarbeit

Dem Mandanten wurde vorgeworfen, im Zeitraum Oktober bis Dezember, zusammen mit einem weiteren Mittäter, unter Schlägen dem Zeugen D. eine Bauchtasche abgenommen zu haben, und des Weiteren versucht zu haben, mittels Steinen die Scheiben eines Tabakwarenladens einzuschlagen, um dort Zigaretten zu entwenden. Mein Mandant war bereits jugendrechtlich in Erscheinung getreten.

 

Verteidigungsziel: Geständige Einlassung aufgrund erdrückender Beweislage, da mehrere Zeugen.

 

Ergebnis: Verwarnung und Freizeitarbeit

 

Gefährliche Körperverletzung, §§ 223, 224 StGB - Ergebnis: Freispruch

Der Mandant soll, zusammen mit einem Mittäter, den Geschädigten mit einer Glasflasche in Kreuzberg geschlagen haben. Nach mehreren Verhandlungen und Befragung von Zeugen konnte ihm das Tatgeschehen nicht nachgewiesen werden. Das Gericht sah sich gezwungen, den Mandanten freizusprechen.

 

Gefährliche Körperverletzung, §§ 223, 224 StGB - Ergebnis: Freispruch

Der Mandant soll den Geschädigten in Berlin Wedding mit einer Bireflasche geschlagen haben. Nach mehreren Verhandlungstagen und intensiver Befragung von Zeugen konnte meinem Mandanten das Tatgeschehen nicht nachgewiesen werden. Das Gericht sah sich in der Folge gezwungen, den Mandanten freizusprechen.

Blitzer auf Stadtautobahn, Drohen von Führerscheinentzug und Punkte sowie Geldbuße -  Ergebnis: Einstellung, § 47 OWiG

 

Zu meinem Alltag als Strafverteidiger gehören auch immer wieder Verkehrsdelikte und -Ordnungswidrigkeiten wie Rotlichverstöße oder Blitzer u.a. So zum Beispiel dieser Fall:
Mein Mandant wurde auf der Berliner Stadtautobahn mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt. Nach Akteneinsicht und einem entsprechenden Schriftsatz zur Identifizierung des Fotos konnte das Verfahren eingestellt werden. Der Mandant kann weiter fahren.